Maschinenformguss Verfahren

Gerade das Maschinenformguss Verfahren kann in vielen Bereichen genutzt werden, wobei nur wenig darüber bekannt ist. Dabei hat gerade dieses Verfahren so einige Vorteile, gerade wenn größere Mengen hergestellt werden müssen. Daher hier einmal ein Überblick, um was es sich genau handelt und welche Vorteile das Maschinenformguss Verfahren hat.

Was ist das Maschinenformguss Verfahren?

Hierbei werden Gussteile in einer Formanlage gefertigt, wobei es sich um einen Prozess der vollautomatischen Fertigung handelt. Diese Gussteile dienen zur Herstellung von Sandformen die gießfertig sind. Dieses Verfahren findet in vielen Branchen wie im Maschinenbau Anwendung.

Vorteile im Überblick

Der größte Vorteil ist bei größeren oder mittleren Stückzahlen die hohe Effizient aus. Hierbei steht besonders die Reduzierung bei der Abmessung und der Beschaffenheit der Oberflächen im Mittelpunkt. Dies bedeutet, mit diesem Verfahren können gerade größere Stückzahlen hergestellt werden, ohne dafür immer wieder Formen herzustellen. Effektivität ist hier der größte Vorteil, wobei ein Werkstück wie das andere ideal hergestellt werden kann.

Wo wird es verwendet?

Zuerst hat die Automobilherstellung die Vorteile von diesem Gussverfahren erkannt, wobei es aber auch in der Medizin zum Einsatz kommt. Hier können Prothesen und Implantate genau nach Vorgabe gegossen werden. Selbst beim Glockengießen ist auf diese Technik nicht zu verzichten. Ebenso kommt es in der Werkzeugherstellung oder auch Pumpengehäuse. Elektromotoren gehören genauso dazu, wie auch Getriebe. Somit ist für das Maschinenformguss Verfahren kein Teil zu kompliziert, wobei mit dieser Technik auch Einzelstücke präzise hergestellt werden können. Daher wird dieses Verfahren für verschiedene Metalle wie auch Aluminium eingesetzt, da hier flüssiges Metall in die Formen gegossen wird. So ist auch die Präzision gegeben, was gerade bei hohen Stückzahlen vorher ein großes Problem war.

Technik im Detail

Hierbei wird das eingesetzte Metall durch die Gießerei erhitzt und diese flüssige Masse kommt dann in entsprechende Formen. Bei großen und mittleren Mengen geschieht dies maschinell, wobei das Metall danach die gewünschte Form hat. Der Erhitzungsgrad richtet sich immer nach dem Metall, wobei Gusseisen ideal bei 1200 Grad ist und gleichzeitig hat es einen niedrigeren Schmelzpunkt wie Eisen. Hier liegt der Schmelzpunkt bei 1500 Grad. Doch nicht nur Metalle werden in mit dieser Technik in die gewünschte Form gebracht, vielmehr aus Kunststoff. Allerdings wird dieses Verfahren auch als Spritzguss angewandt wird. Doch das Metall kann nicht nur in vorgefertigte Formen gegossen werden, sondern auch als Barren oder sogenannte Brammen. Hierbei handelt es sich um Blockguss, wobei das gleiche Verfahren wir beim Maschinenformguss genutzt wird. Ebenso können endlose Stangen hergestellt werden, wobei dieses Verfahren dann als Strangguss bezeichnet wird. Somit kann die gleiche Technik für unterschiedliche Verwendungszwecke genutzt werden, wobei das Maschinenguss Verfahren am häufigsten für die Industrie genutzt wird. Gerade bei hohen Stückzahlen zahlt sich die Technik aus, was dann schon um die 1900 die Automobilindustrie für sich erkannt hatte. Seit dieser Zeit hat sich am ursprünglichen Verfahren nicht viel geändert, wobei heute auch noch Teile für Computer so gegossen werden.

Varianten wie Sandformguss

Dies ist wohl eine der bekanntesten Varianten, wobei es natürlich noch mehr Varianten gibt. Hierzu gehören dann auch den Squeze Castin, Thioxgießen, Aluminium- und Magnesiumdruckguss. Einer der Varianten darf hierbei nicht fehlen, denn es gibt noch den Vakuumdruckguss.

Metalle Gießen und seine Geschichte

Gusstechnik ist älter als man denkt
Gusstechnik ist älter als man denkt

Viele Menschen denken, das Gießen und bearbeiten von Metallen wäre erst in der Neuzeit entstanden. Allerdings gab es das schon in der Kupferzeit. Wie der Name schon treffend bezeichnet, wurde hier überwiegend Kupfer gegossen. Allerdings auch Gold und Silber gegossen und gerade aus Kupfer nicht nur Schmuck hergestellt. Somit gibt es das Bearbeiten und Gießen schon länger, wobei nur andere Metalle verwendet wurden. Wie die Bronzezeit dies schon im Namen trägt, wobei es im modernen Maschinenformguss Verfahren um hohe Stückzahlen geht. Das war in der Geschichte nicht unbedingt der Fall, da hier noch mehr Einzelstücke hergestellt wurden. Daher ist hier auch das Maschinenformguss Verfahren bis heute sehr effektiv, wobei es kaum fehlerhafte Stücke gibt. Natürlich ist hier die Form entscheidend. Einige Verfahren wurden mittlerweile schon umgestellt, da sich viele Teile doch in einem 3 – D Drucker herstellen lassen. Meist handelt es sich hierbei um Modelle, nach denen später die eigentliche Form gearbeitet wird. Gerade bei hohen Stückzahlen sind diese Modelle sehr wichtig, damit nachher das Maschinenformguss Verfahren ohne Probleme den gewünschten Effekt hat. Doch erst im Industriezeitalter wurde das Gießen einer der wichtigsten Herstellungsverfahren. Den eigentlichen Durchbruch gelang aber erst in den 1970er Jahren. Doch diese Art der Fertigung hat schon so einiges hervorgebracht, wobei aus diesem Werkstoff und dieses Fertigungsverfahren den Bau von ganzen Brücken ermöglichte. Danach kamen noch weitere Werkstoffe wie Magnesium und Aluminium hinzu.

Verfahren die mit dem Maschinenformguss konkurrieren

Dies gibt es natürlich auch, wobei hier der 3 D Drucker nur ein Verfahren ist. Hierzu gehört noch das Umformen, wie zum Beispiel Schmieden gehört. Zusätzlich gibt es noch das Zerspanen, wozu dann Drehen, Fräsen, Schleifen und Bohren gehören. Allerdings sind diese Verfahren meistens von festen Rohstoffen abhängig, die dann vorher durch das Maschinenformguss Verfahren hergestellt wurden. Somit hängen alle Verfahren mehr oder weniger zusammen, wobei der Maschinenformguss meist vorausgeht. Ein Verfahren das über sehr lange Zeit entwickelt wurde, damit es in der heutigen Form angewandt werden kann. Dabei profitiert nicht nur die Automobilindustrie, vielmehr auch andere Bereiche. Hierzu gehört auch der Flugzeugbau, wobei das Verfahren noch einen großen Vorteil hat. Das Maschinenformguss Verfahren reduziert zusätzlich noch den Materialverbrauch, wie dies zum Beispiel beim Fräsen der Fall ist. Ebenso benötigt dieses Verfahren nur wenige Arbeitsschritte und natürlich Arbeiter. Das reduziert den Preis dann erheblich, wobei dieser natürlich dann auch von dem Material und der Form abhängig ist. Gerade in der Medizin werden hierdurch hochwertige Produkte hergestellt, die dann wiederum den Menschen zu Gute kommen.

Fazit

Um den Bedarf an gewissen Teilen zu decken, ist gerade das Maschenformguss Verfahren optimal. Dabei ist der Materialeinsatz ebenso wichtig, wie die genaue Form die daraus entsteht. All dies geht mit diesem Verfahren und das schnell und ohne größere Fehler. Somit eine Entwicklung die mehr als nur den Bau von Autos und Brücken ermöglicht. Präzise Werkstücke sind in vielen Bereichen sehr wichtig, was dann durch das Maschinenformguss Verfahren erst in hoher Stückzahl geht.